Viele Menschen kennen diesen Satz: „Ich bin überfordert.“ Vielleicht kennst Du zusätzlich das Gefühl: „Warum bin ich unzufrieden, obwohl alles gut ist?“ Wenn äußere Stabilität und innere Unruhe nicht zusammenpassen, hat das selten mit „Schwäche“ zu tun – sondern mit der Funktionsweise Deines Gehirns.

Warum Überforderung so echt wirkt

Dein Gehirn besteht aus rund 100 Milliarden Nervenzellen, die über 100 Billionen Synapsen miteinander kommunizieren. Diese Verbindungen werden ständig neu geknüpft oder abgebaut – abhängig davon, welche Gedanken und Muster Du oft wiederholst. Das ist Neuroplastizität, die Fähigkeit, dass sich Dein Gehirn anpasst und verändert.

Du denkst zwischen 60.000 und 70.000 Gedanken pro Tag, und 90 % davon sind unbewusste Wiederholungen – meist alte innere Monologe oder belastende Gedankenspiralen. Dadurch verfestigen sich bestehende Denkmuster immer weiter.

  • „Ich muss funktionieren.“
  • „Ich darf keine Fehler machen.“
  • „Ich bin überfordert.“
  • „Das Leben ist ein Kampf“

…dann verstärkt Dein Gehirn genau diese Nervennetze.

Warum Dein Gehirn nicht zwischen „real“ und „gedacht“ unterscheidet

Das Stammhirn, der entwicklungsgeschichtlich älteste Teil Deines Gehirns, kann nicht unterscheiden, ob etwas real ist oder nur gedacht. Es reagiert auf alles, was Du denkst, fühlst oder siehst, als wäre es im Hier und Jetzt.

Das erklärt zwei typische Denkfallen:

1. Dramafalle – wenn alles schnell „zu viel“ wird

Früher waren äußere Reize real: Gefahr = reagieren.
Heute prasseln Nachrichten, Social Media und Stressreize in hoher Frequenz auf Dich ein. Dein Stammhirn reagiert, bevor Dein reflektierendes Großhirn sie einordnen kann.

Wenn Du also immer wieder negative Nachrichten oder belastende Szenen siehst, entsteht im Körper echter Stress – auch ohne reale Bedrohung. Dadurch landen viele Menschen im „inneren DauerAlarm“.

2. Bewertungsfalle – wenn das Gehirn automatisch urteilt

Alles, was Du wahrnimmst, wird von Deinem Gehirn sofort bewertet: gut, schlecht, gefährlich, neutral.

Diese automatische Bewertung soll Dich schützen – aber sie kann auch verzerren.

  • Du siehst Gefahr, obwohl keine da ist.
  • Du machst Dich klein („Ich schaffe das nie.“).
  • Du triffst Annahmen, die gar nicht stimmen („Die anderen sind alle besser.“).

Die Psychologie nennt das den Negativity Bias – die Tendenz, Gefahren stärker wahrzunehmen als Chancen.

Warum bin ich unzufrieden, obwohl alles gut ist?

Selbst wenn Dein Leben stabil wirkt, kann Dein inneres System in einem Alarmzustand bleiben – vor allem, wenn alte Muster lange trainiert wurden.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich durch Achtsamkeit und Meditation die Hirnstruktur verändern kann:

  • Der Mandelkern (Angstzentrum) schrumpft
  • Der Hippocampus wächst
  • Der Hormonspiegel verändert sich messbar
  • Stress nimmt nachweisbar ab

Wenn Dein inneres System jedoch schon lange in Alarmbereitschaft ist, fühlt sich selbst ein objektiv „guter“ Alltag schnell zu viel an.

Du bist dann nicht „undankbar“ – sondern neurobiologisch überlastet.

Überforderung entsteht oft schleichend

Aus unserem Denkimpuls 014 weißt Du, dass Burnout kein plötzlicher Zusammenbruch, sondern ein langsamer Prozess von Überlastung bis zur Erschöpfung ist. Die Rückfallquote liegt ohne Veränderung der inneren Muster bei 50–70 %.

Dieser Prozess wird durch bestimmte Faktoren begünstigt:

  • übermäßiger Ehrgeiz
  • fehlende Grenzen
  • alte Verhaltensmuster
  • verdrängte Warnsignale
  • sich zu wichtig nehmen

Wie Dein Gehirn neue Stabilität lernen kann

Wissenschaftlich belegt ist folgendes:

  • Denken beeinflusst die Struktur des Gehirns
  • Achtsamkeit reduziert Stress nachweislich
  • Denkfallen wie Drama & Bewertung verstärken Überforderung
  • Bewusstes Umdenken kann neue Synapsen entstehen lassen
  • Regelmäßige Impulse verbessern den Weg zu langfristiger Stabilität

Du kannst lernen, aus alten Überforderungsmustern auszusteigen – nicht durch „positive Gedanken“, sondern durch das regelmäßige bewusste Erkennen Deiner Denkprozesse.

Und genau dabei begleiten wir Dich.

Wir von den Gedankengestaltern …

… unterstützen Menschen dabei, nach Burnout, Stress oder chronischer Überlastung wieder Stabilität zu finden.

Unser Ansatz basiert auf:

  • Neuroplastizität
  • Achtsamkeit
  • emotionaler Selbstregulation
  • dem Erkennen innerer Denkfallen
  • wiederholten, praxisnahen Impulsen

Diese Inhalte findest Du auch auf unserer Webseite:
www.gedankengestalter.digital

DU willst verstehen, warum Du Dich überfordert fühlst – und wie Du wieder stabiler wirst?

Dann ist unser kostenloses Webinar der ideale Einstieg.

Darin erfährst Du:

  • warum Dein Gehirn Überforderung produziert
  • welche Denkfallen Dich unbewusst steuern
  • wie Du innere Muster erkennst, bevor sie Dich überrollen
  • welche ersten Schritte Dich wieder zu mehr Ruhe und Klarheit bringen
  • wie unser Programm Dich langfristig stabilisieren kann

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Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Symptomen wende Dich bitte an einen Facharzt/Fachärztin oder Psychotherapeutin.